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Verbrauchsmaterial

Was sind 3D-Drucker-Filamente?

Verwendet werden Materialien in Fadenform (Englisch ?filament?), die unter Hitze flüssig oder formbar werden. Das können thermoplastische Kunststoffe wie PVA, PET und Nylon, nichtsdestominder bspw. gleichermaßen Metalle und Wachs sein. In der Druckerdüse wird das Material erhitzt und somit verflüssigt. Darauffolgend wird es auf eine Ebene an speziellen Stellen nach den Maßgaben der Datei aufgetragen ? entsprechend mit einem Tintenstrahldrucker, der Farbe auf das Papier sprüht, wenn ein Detail dargestellt werden soll. Beim Abkühlen härtet das verarbeitete Filament aus und verschmilzt mit der längst bestehenden Schicht. So entsteht Schicht für Schicht das erwählte Objekt.

Ein Nachteil des Verfahrens besteht darin, dass das Modell ? je nach Volumen ? nicht unverzüglich vollumfänglich aushärtet. Auf Grund kommen potentiell Stützkonstruktionen zum Einsatz. Elementare Anhaltspunkte für den Einsatz von 3D-Drucker-Filamenten sind eine geringe Schrumpfung während Abkühlung und gute thermische Wesensmerkmale, repräsentiert von Seiten die Wärmeformbeständigkeitstemperatur mit der Abkürzung HDT (?Heat Deflection/Distortion Temperature?).

Drucker und das Material sind recht preiswert in der Anschaffung und eignen sich folglich gleichermaßen für den Privatanwender.

Es gibt eine Vielzahl an Filamenten für den 3D-Druck, etwa das vielseitig verwendbare synthetische Polymer PLA, außergewöhnlich belastbares und hitzebeständiges ABS, Spezialfilamente wie Laybrick und Laywood aus Sandstein- oder vielmehr Holzpartikeln, Filamente mit Metallanteil (wie Kupfer, Messing und Bronze), Harz-Filamente wie gleichwohl thermoplastisches Elastomer (TPE).